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Kitzrock 2011

Kitzrock

Ein Wettkampf für jeden!! Boulderjam am Freitag den 29.4. Für uns Rosenheimer schon fast ein Heimspiel, fuhren wir zum Deutschen Bouldercup nach Kitzbühl, Österreich. Klingt erstmal komisch ist aber seid 4 Jahren einer der beliebtesten Bouldercups überhaupt, manche munkeln es läge an der Tirolerischen Lockerheit und der frischen Bergluft!

Qualifikation, Freitag 29.4.

Zur Boulderjam, so nennt man die Qualifikationsrunde bei der im offenen Modus insgesamt 8 Probleme bei den Herren und 6 Probleme bei den Damen zu lösen waren, traten insgesamt 6 der Rosenheimer an. Bei den Damen waren Maria Zettel, Lisa Reitmaier und Sophie Mühlbacher am Start. Wobei sich Maria und Lisa in dem sehr Starken Starterfeld behaupten konnten und das Halbfinale erreichten. Sophie musste sich mit dem 25. Platz zufrieden geben. Die Herren hatten im Vorfeld 2 Ausfälle zu verzeichnen, so hatte Lukas Schiffer wohl Probleme mit seiner Lebensführung wenige Tage nach dem Abitur… kann ihm keiner verdenken, und Nico Linder hat nach einem riskanten Überholmanöver mit dem Monocycle Bekanntschaft mit dem Strassenbelag gemacht. Die Ersatzleute Sandro Kley und Florian Schiffer, gleichzeitig Trainer von dem ganzen Haufen hatten wohl beide eine andere Zielsetzung bei dem starken Starterfeld – „nicht letzter werden“ und siehe da nach überragender Kletterleistung fanden sie sich im hinteren Mittelfeld ( Sandro 43. und Flo 44.) wieder! Reschpekt… Der einzige der die Rosenheimer Fahne auch am Samstag im Halbfinale hochhalten konnte war Julian Meyer.

Halbfinale Samstag 30.4.

Bei den Damen konnte Lisa ihre absolute Wettkampfstärke unter Beweis stellen und schob sich vom 16. Platz aus der Qualifikation auf den 12. Platz nach vorne, obwohl ihr Training seid Monaten fast nur noch am Seil stattfand. Das reicht in der Deutschen Wertung sogar für Platz 6. Maria verpasste leider im ersten Boulder den Anschluss und konnte sich dann nicht mehr in den Wettkampf zurückfinden, so bleibt ihr nach einer sehr starken Qualifikation der 19. Platz im Halbfinale. Bei den Herren war Julian Meyer angesichts des extrem starken Starterfelds schon sehr glücklich mit dem Einzug ins Halbfinale der besten 20 und dementsprechend Motiviert. So konnte er sich vom 17. Platz noch um 2 Plätze verbessern, das ist mit Sicherheit eines der besten Resultate für ihn überhaupt! Es reicht sogar für die Top 10 in der deutschen Wertung. In der Hoffnung dass es den Wettkampf nächstes Jahr wieder gibt, fahren alle müde und zufrieden nach Hause.

Maria Zettl

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