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DAV-Sektion Rosenheim erwarb schützenswerten Landschaftsteil im Schwabinger Moos
Seit Jahren bemüht sich die Rosenheimer Alpenvereinssektion als ausgewiesener Naturschutzverband, im voralpinen Gebiet einen Beitrag zur Erhaltung der eiszeitlichen Möserlandschaft vor den Bergen zu leisten.
Die Schwaberinger Tallandschaft ist eins der Kleinode der durch die auslaufenden Wellen der Alpenfaltung der Nacheiszeit geformten Landschaft. Im Frühjahr blühen dort Schneeglöckchen, Mehlprimeln (von den Einheimischen Himmiröserl genannt), Fieberklee, Wollgras und mehrere Orchideenarten. Und im Frühsommer drei Enzianarten: der blau blühende Schwalbenwurz- und Lungenenzian und der Moorenzian. Der Erwerb einer Fläche von 7675 Quadratmetern zum Zweck des Naturschutzes und der Landschaftspflege wurde finanziell vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert. Damit wurde insbesondere der Sicherung und Optimierung einer naturschutzfachlich bedeutenden Streuwiese im Schwaberinger Moos als Lebensraum für zahlreiche besonders bedrohte Tier- und Pflanzenarten nach der Roten Liste Bayerns, zum Beispiel auch für Tagfalter der Moorregion, Rechnung getragen. Bild: Lungenenzian
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Fieberklee
Moorenzian

Wollgras