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Wanderungen im Großarltal , 3. - 10. Juli 2004 |
| Organisiert von Kurt Möller Bei meist idealem Wanderwetter konnten fast
alle vorgesehenen Ziele erreicht werden, so u.a. Wetterkreuz (1800m),
Gabel (2037m), Saukarkopf (2048m), Filzmooshörndl (2189m),
Remsteinkopf (1945m), Draugstein (2359m), Karteistörl (2145m),
Kreuzeck (2204m), Spielkogel (2144m). Lediglich der Schuhflicker
(2214m) war wegen Wettersturz nicht zu begehen.
Teilnehmer: Jutta+Clemens Auer, Erika Bohnheim, Martha Döhring, Annemarie Ferber, Walter Freundl, Ingrid+Klaus Furtner, Juliane+Manfred Heimerl, Marlies+Günther Kogel, Hannelore Kuchler, Regine+Peter Ludwig, Dietlinde+Reinhard Metzmacher, Kurt Möller, Roswitha+Helmut Opitz, Klaus Onischke, Heinz Staab, Christa Stoppel, Edith+Jürgen Weick, Ingrid+Gotthard Weiser, Lydia+Franz Winner. Text: Gotthard Weiser Bilder: Klaus Furtner, Gotthard Weiser, Franz Winner |
| 1. Samstag, 3.7. :
Anfahrt Einzelanfahrt ca. 2h über Salzburg, St. Johann im Pongau.
Die Autobahn ist wie üblich verstopft; diesmal durch die
Feuerwehr. Eine endlose Kolonne von Löschfahrzeugen krabbelt
rechts dahin. Was schreckliches muß passiert sein, denn
man hat sogar die ältesten Hafn aus Burgenland, Sankt Plöten
und sonstwo eingesetzt. Schon wieder ein Tunnelbrand? Verdächtig...
sogar boarische Uralt-Pumperer aus Altötting helfen mit himmlischem
Beistand beim alpenländischen Nachbarn mit. Wir beschließen,
daß es nur ein Demo ist, ohne Feuer aber mit Feier. Bleiben
aber trotzdem zwischen Magirusleiter und Haflinger hängen. Schließlich landen wir doch noch im familiären
Hotel Viehhauser bei Großarl. Am Nachmittag gehts noch ab
Holzlehen (hochgelegener Parkplatz) über die Mooslehenalm
zur Viehausalm. Die Durschtigen nisten sich gleich dort ein. Unser
frischgebackener Wanderführer Clemens geleitet die Fleißigeren
sanft durch schöngewachsenes Lärchengehölz über
steiles Wurzelwerk zum Aussichtspunkt Wetterkreuz - eine trollblumenübersäte
Matte, eingebettet zwischen "Schuhflicker" und "Höllwand",
mit Übersicht über die ca. 67 Almen des Großarltals.
Dieses ist eigentlich eine einzige Alm mit kleinen Schutzwaldunterbrechungen
- eine grenzenlose Einladung zum Genusswandern.
Nach dieser ersten Würdigung stabilisieren wir unseren
Blutdruck auf der Viehausalm (hierzulande heißt man übrigens
entweder Viehhauser oder Promegger). Die Gäste aller Kategorien
lassen den Blick über das harmonische Almental zu den fernen
Schneebergen schweifen und busseln ihre mitgeführten Schoßhunderl.
Das alterprobte Sennerpaarl singt einen Almjodler drauf.Man mag die Gäste gern hier - und nicht nur wegen Euro! |
| 2. Sonntag, 4.7. :
Saukarkopf Vom Parkplatz Ellmautal durch schattigen Wald
hinauf zur Ellmau-Alm - landschaftlich super plaziert wie alles
in diesem einst bescheidenen, aber gesegneten Winkel. Nur kurze
Trinkpause, wir haben noch einiges vor. Der anschließende
bekannte Höhenweg führt beschaulich über saftige
Matten an Ross und Fohlen, Schaf und Lamperl vorbei. Die stehn hier
dekorativ herum, grasen friedlich und sehen nichts von der schönen
Landschaft. Ich möchte doch lieber kein Schaf sein...
![]() Nun geht's über einen Kuhdatschi-Sattel
von der Westseite in die wildromantische , felsige, lärchenbestückte
Ostflanke des Saukarkopfs. Tennengebirge, Dachstein, Niedere Tauern
sind von hier einzusehen. Noch über einen weiteren Sattel
hinab zur Saukaralm. Wo sind nur Kar und Schweinderl ? Touristen
wär'n schon da, und bazig ists auch schon. Egal - unsere
mitgeführten Vegetarier prüfen auch ohne Borstenvieh
die reizvolle Aussicht und die Frische des Almdudlers, während
die Unersättlichen endlich den Spitz der Sau erklettern.
![]() Von dort ist die Rundsicht so erschöpfend,
daß einen Moment lang keiner was redet. Mittagsstille.
Nicht lang, dann verdrängt unsere Nachhut die Konkurrenzwanderer
bevor diese hier oben Wurzeln schlagen. Erst dann verlassen
wir in kompakter Formation diesen sauernen Karkopf, vollenden
dessen Umrundung - vorbei an farbigen Felsgestalten und duftenden
Arnikateppichen - und kehren ein in der neu errichteten, perfekt
gestylten Gerstreit-Alm. Dann wird die Runde zu unseren braven
Autos geschlossen.
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| 3. Montag, 5.7. :
Spielkogel Unser dritter Tag ist in Folge schön, vor
allem schön warm. Der Aufstieg zu Hirschgrubenalm, Aschlreitalm,
Modereggalm und Spielkogel beginnt oberhalb der gefürchteten
Ortschaft Hitzschlag in einer engen Kehre der ÖBF. Nach dichtester
Packung der Autos daselbst stackeln wir unter direkter Vertikalbesonnung
über den forstamtlichen Rüttelkies unserem Stundenziel
entgegen. Diese Strecke ist Härtetest für die Kampfradler
beim "Großen Preis von Österreich", also gerade gut genug
für uns. Aber Vorsicht, der Friedhof von Hitzschlag ist voll
von ihnen! Bevor es unsererseits dazu kommt, werden wir von zwei
hübschen jungen Damen ausgebremst. Die eine ist nicht nur das,
sondern auch schlank wie eine Gazelle (da kommt sie her), äquatorschwarz
und spricht reines Salzburgerisch. Mozart, der Lebenslustige, hätte
seine Freude an ihr gehabt. Die Welt ist klein und Salzburg ist
überall ! Die Bremsung durch die Damen bewirkt, daß wir mit Null Schwund die Hirschgrubenalm erreichen. Diese ist so idyllisch zwischen den kastanienbraunen "Koimern" gelegen, daß die Vernünftigen unter uns das Stunden- zum Tagesziel erklären und sichs hier gut gehn lassen. Unsere beiden Ingrid-Madln sind meistens bei den Vernünftigen. Und Klaus III unterstützt dankenswerterweise die gemäßigten Wanderinnen durch seine eigene Logistik, sodaß sie auch wohin kommen! ![]() Wir anderen streifen die Aschlreitalm, begeben uns durch leuchtend hellgelbe Sonnenröschen, Enzianbecher im mystischen Blau und kleine, dunkelrote Brandlattich-Blüterl auf eine karge Geländestufe. Zuletzt leitet uns Clemens knieschonend über Alpinheide mit Luftfederung (Generationen von Schafstrümmerl haben daran gearbeitet) auf den Spielkogel und ersetzt das fehlende Gipfelkreuz durch seine Steckerl. Sonst würden wir diese "touristisch unbedeutende Erhebung" unbemerkt überlaufen; das wäre der GAU und darf nicht vorkommen. ![]() Heut gibts eine echte Langzeit-Einkehr auf der
Modereggalm: es langt für Woaz', Haferl-Kaffee, köstlichen
Kaiserschmarrn von de Alm-Biberl und langen Blick über glückliche
Küh mit Hörndl zum schneebigen Keeskogel. Mit einem
warm geduschten Abstieg zu den versetzten Autos wird dieser Ausflug
zufrieden beschlossen.
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| 4. Dienstag, 6.7. :
Kitzstein (Gabel) Vom Parkplatz bei der Breitenebenalm geht's
erst an dieser, dann an der Karseggalm vorbei auf den Kitzstein.
Dieser ist ein steiler nacketer Felsbuckel, voller Schafstrümmerl
und nicht z'ammkehrt. Das gibt eine Beschwerde. Auch hat die Sonn
vorhin so bösartig g'stochn. Jetzt ist sie weg und schon braut
sich was z'amm im ganzen Großarl. Nix wie weg, die höhern
Gipfel ziehn schon ihre Haube auf. Es blast immer heftiger; an unserem
Einkehrpunkt, der brechend vollen Karseggalm, fängts an zu
regnen. Die letzten Unentwegten stopfen sich auch noch rein - jetzt
wirds so richtig g'miatli !
Dies hier ist eine wirklich urige Käswerkstatt. Gezimmert
aus mächtigen Fichten, mittig der Feuerplatz mit zwei Kaskochtöpfen
Giganto am baumdicken Schwenkarm, der Rauch zieht übern Dachboden
ab, die völlig verrußte Hütte trotzt dem Wetter,
die eimergroßen Graukäs reifen aufm Brettl in der Höh,
die Leut herin druckn, schnapsln, schwitzn - des gibt a Düfterl
! Dazu blast einer aufm "Fotzhobel"; die Lustwanderer aus Vorarlberg,
Rosenheim, Wanne-Eickel und sonstwo singen und klatschen begeistert
dazu. Das Wetter und die Kassa stimmt für die Almleut! Da funken noch paar Versprengte von uns
her, von der benachbarten Konkurrenzalm. Dort wird getanzt,
wir sollen kommen. Keinen Almrausch ohne Handy, echt. Aber Jutta
widerspricht; sie möcht lieber in ihren heimischen Wellness-Tümpel
plumpsen. Die Kompanie gehorcht. Zahlt is, und ab gehts. Endlich
passiert was kommen muss: es stürmt heftig, dann schüttet's
wie die Feuerwehr. Das nützen wir als Kühlung zum
Abstieg, daß wir nicht zuviel schwitzen. Schließlich
wissen wir, wie man im Gebirg Kalorien spart.
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| 5. Mittwoch, 7.7. :
Kreuzeck (Tappenkarsee) Das Wanderangebot heute kommt von "Stoff", dem
Wirt. Er geht mit uns, zeigt uns die schönste Wanderung im
Gebiet - Traumwandeln überm Tappenkarsee. Und Ingrid läuft
auch mit heut, wie geschmiert. Aus dem Karteistal (Parkplatz) steigen
wir durch schattigen Wald zur kleinen, luftig gelegenen Karteisalm. Unser Stoff führt einen Haselstekchen wie man ihn hier hat. Mit diesem reinen Low-Tech-Gerät hat er, allein in seinem Holzarbeiterleben, vielleicht mehr Höhenkilometer runterg'radelt als wir alle mitanand. Und das zu einer Zeit, wo wir von unseren Geh-Hilfen mit hydraulischer Kniescheibenunterstützung noch nicht zu träumen wagten. So schaukelt der Stoff mit großen Schritten, aber langsam bergan. Es schaut aus, als tät er sich immer nur um sein übermannslanges Stangerl hinaufwuzln. Aber bestimmt ist diese Gangart sehr kraftsparend, weil dieselbige braucht er zum Brotzeitln. Denn ein schwacher Holzer ist ein schlechter Holzer. Außerdem hat der Stoff noch Maurer gelernt; die mussten damals fast alles können auf dem Bau. So hat er, ganz klein erst, sein Hotel selbst gebaut. Und erst dann ist er Wirt geworden. Nicht daß man lästern könnt ...wer nix wird, der wird Wirt. Und hat angebaut: Sauna, Bierstube (mit dem Rätsel "jetzt weiß ich nicht, soll ich zwei Bier trinken und um zwölf gehen, oder umgekehrt"), Lift, Hüttenfahnderl und Vier Sterne (das heißt: die Sauna heizt, der Lift fährt in beide Richtungen). So stecken die Lebenswerke nicht nur in den Almen, sondern auch in der Gastlichkeit dieses Tales. ![]() Nach kurzer Pause auf dem Karteishütterl schlängelt sich der Pfad durch ein wirklich reizvolles Biotop aus buckligen Matten, Almrausch und sonst allerhand Blühendes schräg hinauf zum Karteistörl.
Zwar sagt hier niemand Biotop, aber dieses Fleckerl Erde schaut
aus wie das Leben selbst in seiner Vielfalt. Wir treffen drei neugierige
Küh mit Hörndl, eine Seltenheit. Ingrid redet mit ihnen
("Geh, Oide, geh!") wie einst Franziskus mit den Vögeln. Einige
von uns gehen noch schnell aufs umnebelte Kreuzeck. So kann sich
zwischenzeitlich eine wirklich streßfreie, gemeinsame Brotzeit
am Törl entwickeln. Stoff schäkert währenddessen
mit zwei netten jungen Damen an der Schlüsselstelle der Tour,
zeigt ihnen den Überstieg.Von hier aus erstreckt sich die Traumstrecke über einige Gratbuckel und ein Jöcherl bis zu den Draugsteinalmen. Wir wandern in Prozession gleichzeitig über Großarl- und Kleinarltal dahin. Im Osten unter uns krümmt sich der tiefgrüne Tappenkarsee ums Eck. Er sammelt sein Wasser aus der großzügigen Weite eines begrünten Hochtals und aus einem benachbarten, alpin gegliederten Felsmassiv, hat aber keinen erkennbaren Abfluß. Hier auf der kargen Schneid die farbenprächtigste Blütenvielfalt; Helmut kämpft, auf dem Bauch im Gras liegend, mit der optimalen Fotoperspektive. Mit oder ohne stengellosem Leimkraut - es ist eine herrliche Aussicht hier droben. ![]() Auf der Draugstein-Doppelalm gibts einen besonderen Empfang: laut quiekend brechen etwa fünf blitzsaubere Hüttenschweinderl aus ihrem schwarzen Loch hervor; es könnt ja was zum Futtern geben wenn frische Wanderer eintreffen. "Blitzsauber" heißt hier: oben rosa, unten lehmfarben. Die Trennungslinie zwischen Baaz und Nichtbaaz umläuft jedes Schweinderl wie ein Äquator, das ist natürlich. Wie sie so mit ihren prallen Hinterbacken davonlaufen, muß ich unweigerlich an einen gewissen Laden denken, wo diese laufenden Schinken appetitlich hergerichtet an der Wand hängen; man muß sie nur noch kaufen. ...Und der Laden wär bei uns daheim in Dodschndorf, worin folgendes passiert ist: Mammi kauft bei Schnitzi Wurscht und beobachtet. Ein alter Mann drängt sich vor. Mammi lacht ihn an: Ach, du Junge neben mir ! Der Mann: Und du Jungfrau neben mir ! Schnitzi's Laden tobt. Das ist Dodschndorf. Vielleicht ahnt der Senn etwas von unserer Sympathie für sein Vieh, denn er spendiert uns Schnaps im gläsernen Almschuh; die Schweinderl grunzen wollüstig dazu. Und Kurt wäscht eifrig seine bazigen Schuh im Wassertrog; schließlich ist er ja kein Schweinderl. Hier sind wir nun wieder auf der heimischen Bergseit'n, lassen es uns gut gehen und steigen dann im flotten Gänsemarsch talwärts zu unseren Autos. Das war ein schöner Tip vom "Stoff", dankeschön! |
| 6. Donnerstag, 8.7. :
Filzmooshörndl Die Filzmoosalm, Ausgangspunkt für die
heutige Runde (schon wieder schönes Wetter!), wird mit einem
Stünderl Aufstieg erreicht. Sie liegt reizvoll inmitten einer
felsumrahmten Wiesenschüssel.
![]() ![]() Hier bleiben gleich welche hängen, sei es zwecks künstlerischer Bewältigung der Gebirgslandschaft mit dem Aquarellpinsel, sei es um auch hier die Buttermilli zu probieren. ![]() Die Mehrzahl wendet sich halbrechts hinauf zum Filzmooshörndl und trifft nach dessen Überschreitung im Abstieg mit den anderen zusammen. Einige Fleißige erklimmen noch den Draugstein, wobei es am Joch sauber pfeift, oben aber windstill ist mit bester Rundsicht. Der Abstieg über frühlingshaft blühende Matten (heuer ist alles bissl spät dran), durch ein weiteres Jöchl, dann in Kammnähe haltend schaut manchmal aus wie auf unseren heimischen Spießnägeln - auch hier langgezogene Spalten mit kleinen schwarzen Lacken drin, als ob die Berg einen Sprung hätten. Und immer wieder tolle Ausblicke in die liabe Großarler Almen- und Berglandschaft; das bei Schönwetter, obwohls schon manchmal ganz schön finster ausg'schaut hat heut. Nun treffen alle in einem kleinen hochgelegenen Ortsteil bei den versetzten Autos zusammen, zeitgleich, wunderbar. Da aber für heute kein masterplan vorliegt, werden die Überschüssigen stehen gelassen. Doch die Vereinsfamilie verliert nichts, und so werden sie mit einer spontanen Extrafuhre ins Tal geholt. Damit heut abend ja nix in Maria's Fleischtöpfen liegen bleibt! |
| 7. Freitag, 9.7. :
Aigenalm Nach dem nächtlichen Wettersturz: wir gehn
halt noch ein gutes Stünderl hinauf zur Paulhütte auf
der Aigenalm, um Kurts Regenprogramm zu befriedigen. Meine Ingrid
hat sich während dieser paar Tage zur Buttermilli-Spezialistin
entwickelt. Sie stellt fest, daß es hier davon die beste gibt,
rein geschmacklich. Die Farbe spielt aber auch eine Rolle: eine
gute Buttermilli darf nicht einfach weiß sein wie aus der
Fabrik, sondern muß da schon einen gewissen Stich haben. Und
im frischlaufenden Almwasserl in der Speis nebenan schwimmen schon
die fertigen Butterloabl, mit Almerer-Logo obendrauf, der größte
drei Kilo. Des gibt a Brotzeit! Außerdem gibts hier eine zünftige
Jagerstub'n zum Schafkopfn. Da hockn die, die... ja wieder die!
Ja, auch mir ham solche, wie jeder anständige Verein. Was wär
dieses wunderbare Kartenspiel ohne Regen, und umgekehrt.
![]() Auch beim mäßigen Wetter heut gibts paar Fleißige, die noch weiter hinauf zum Pucher gehn, wo beim alten Kupferbergwerk das Erz gepocht wurde. Heut am letzten Abend gibts noch ein Lob- und Dankgedichtl von unserer Blitz-Poetin Lydia an Kurt, der diese Tour vom Jak "geerbt" und so schön realisiert hat - für jeden etwas. Die Vollzugsmeldung an Jak besorgt ebenfalls Lydia, per Postkarte von ihr gemalt. Damit nicht genug, spielt sie zusammen mit Clemens die Kurzgeschichte vom verdienten Ewigkeitsurlauber Wondratschek, dem sein frischverliehener Orden sofort wieder entrissen wird. Weitere Scherzg'schichtl von Walter und Lydia folgen. Und Onischke Klaus mimt den krummbuckligen Kunden mit seinem guatn Schneider... Zu guter letzt spielen die Wirtsleut zünftig auf der Steirischen, und auserwählte Gäst dürfen dazu mit dem Rumplstecken (Teufelsgeige) den Takt stampfen. |
| Samstag, 10.7. :
Heimfahrt Schee war's, vui Leit ham g'woant, iatz isas Weda endli schlecht
und oiss passt! |