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4000er im Saastal
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| Tourenbegleiter: Sepp Müller Teilnehmer: Conny Schmidt, Kurt Bürgermeister, Peter Müller, Frank Tillges, Hans Lukasser Am Montag, den 24. Juli fuhren wir um 6 Uhr mit 2 Autos los Richtung Schweiz. Über Chur, Andermatt und Furkapaß erreichten wir dann am frühen Nachmittag Saas Fee (1800m), wo wir unsere Autos in der Parkgarage am Ortseingang abstellten. Wir benutzten den Lift zur Bergstation Plattjen, die auf 2570m liegt. Für unseren Anstieg zur Britanniahütte (3030m) benötigten wir dann noch 2 Stunden, die wir bei bedeckter Bewölkung trocken erreichten. Die Britanniahütte ist die meistbesuchte Schweizer Alpenvereinshütte, vor allem auch als Startpunkt der "Haute Route" im Winter. Unser Lager mit 24 Betten war aber nicht voll belegt, so dass wir doch genügend Platz hatten. Unsere Waschversuche erstickten allerdings bald im Keim, da nur aus einem einzigen Wasserhahn einige Tropfen rauszulocken waren.
Nachdem der Wetterbericht gutes Wetter versprach, gingen wir frühzeitig und hoffnungsfroh zu Bett. |

| Am Dienstag wurden wir um 3 Uhr aus den Betten geholt, um dreiviertel 4 ging es dann los zu unserem Ziel Strahlhorn. Anfangs begleiteten uns am Gebirgskamm noch bedrohlich Wolken, die sich aber im Laufe des Vormittags in Wohlgefallen auflösten. Nach 6 Stunden erreichten wir erleichtert den Gipfel auf 4190m. Der Aufstieg war unschwierig, aber ein sehr langer Hatscher. Nach den Gipfelfotos machten wir dann unterhalb des Gipfels eine verdiente Rast. Nach 4 Stunden Rückweg waren wir um 14 Uhr wieder auf der Hütte, wo wir auch die nächste Nacht verbrachten.
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Etwas geruhsamer konnten wir am Mittwoch den Tag angehen. Es stand nur ein Hüttenwechsel an, so konnten wir uns vom Vortag regenerieren. Nach Abstieg zur Bergstation Plattjen und Runterfahrt nach Saas Fee fuhren wir mit unseren Autos zum Nachbarort Saas Grund (1560m) und parkten bei der Talstation der Hohsaas-Bergbahnen. Diesmal ließen wir die Bergbahn allerdings links liegen, und nahmen den Fußweg über die Triftalp und Kreuzboden zur Weissmies-Hütte (2726m). Anfangs bei Sonnenschein hatten wir einen schattigen Waldweg. Als wir die Baumgrenze erreichten, zogen Wolken auf und sorgten für angenehme Temperaturen. Rechtzeitig vor einem Schauer erreichten wir nach
2,5 Stunden die Weißmies-Hütte. Abends genossen wir dann bei Sonnenschein einen traumhaften Ausblick auf den Saas Feer Talschluß mit der Mischabelgruppe (Täschhorn, Dom, Nadelhorn). Begierig stürzten wir uns auf fließendes Wasser. Mit einem guten Abendessen stärkten wir uns für den kommenden Tag. |

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Wecken war diesmal "erst" um halb 4. In der Dunkelheit stiegen wir bis zum Gletscheranfang auf. Im weiteren Verlauf sicherten wir einige Passagen mit Eisschrauben ab. Um halb 9 Uhr waren wir dann nach 4 Stunden auf dem Weissmiesgipfel (4027m). Wie schon 2 Tage zuvor wurden wir für die Strapazen mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Nach 3 Stunden Abstieg waren wir zum Mittagessen bereits wieder auf der Hütte. Ein Tipp für Klettersteigfreunde: Von der Weißmieshütte kann in ca. 6 Stunden ein sehr schöner Klettersteig auf das Jägihorn (3207m) begangen werden. |

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Mit viel Wetterglück hatten wir die letzten schönen Tage des WM-Sommers 2006 erwischt, und traten mit zwei 4000er Bergen im Gepäck zufrieden die Heimreise an. Ein Dankeschön an Sepp Müller für die Vorbereitung und umsichtige Durchführung der Touren. |